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Digitalisierung 8 Min. Lesezeit

Loyalty App bewerben: Wie du deine Kundenbindungs-App richtig bewirbst

Faktencheck Kundenbindung: Die 8 größten Mythen über Loyalty Apps

Jeder hat sie, jeder nutzt sie: Apps. Ob Wettervorhersage, Nachrichten oder schnelle Unterhaltung zwischendurch – kleine Programme erfüllen heute unzählige Zwecke. Aus Unternehmenssicht passiert eine App-Installation aber leider nicht von allein. Egal ob auf Android, Apple-Geräten oder anderen Endgeräten, egal ob im Google Play Store, App Store oder anderswo: Es braucht eine durchdachte App-Vermarktung.

Bei der App-Vermarktung solltest du deine App nicht nur richtig einrichten und bespielen, sondern auch erfolgreich bewerben – und zwar regelmäßig, um stets neue Personen auf deine App aufmerksam zu machen und mehr aktive Nutzer:innen zu gewinnen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Bewerbung im App Store oder Google Play Store: Eine eigene Kampagne muss her! Mehr zu den Grundlagen findest du in unserem Beitrag App-Marketing: So gelingt die Vermarktung deiner App.

Denk daran: Die App-Erstellung allein reicht längst nicht aus! Auch die besten Inhalte und Angebote sind wertlos, wenn niemand davon weiß. Nur die richtige Bewerbung garantiert dir erfolgreiches App-Marketing.

Doch wie sorgst du dafür, dass deine App auch heruntergeladen und regelmäßig genutzt wird? Wir haben die wichtigsten Basics zusammengestellt: 14 Ideen für deine App-Vermarktung und -Optimierung.

Drei Kanäle – eine Strategie

Bevor wir ins Detail gehen, lohnt sich der Blick auf die drei grundlegenden Kanalarten im App-Marketing. Die folgenden 14 Ideen lassen sich alle einer dieser Kategorien zuordnen.

KanaltypBeispiele aus diesem Artikel
Owned Media (eigene Kanäle)POS-Werbemittel, eigene Website und Landingpage, E-Mail-Newsletter, Social-Media-Kanäle
Earned Media (verdiente Aufmerksamkeit)Pressearbeit, Empfehlungsmarketing, App-Bewertungen
Paid Media (bezahlte Werbung)Bezahlte Anzeigen, Social Ads, Teilnahme an Events und Awards

14 Ideen für erfolgreiches App-Marketing

1. Werbemöglichkeiten direkt am POS (Point-of-Sale)

Hier sind die Optionen, um die Aufmerksamkeit der Kund:innen auf die App zu lenken, sehr vielfältig: Aufsteller, Flyer, Plakatwände, Gutscheincodes, Deckenhänger, Printanzeigen, Treuekarten, Rollups, Instore-TV, Promotion-Aktionen und vieles mehr.

Auch klassische Werbung wie TV- oder Radio-Spots kann zum Einsatz kommen. Die Werbebotschaft muss animierend wirken, damit Nutzer:innen motiviert sind, die App im Store zu suchen. Wir erstellen für dich gerne die Werbemittel und kümmern uns um Druck und Versand – ganz einfach im Dashboard bestellbar.

2. Paketbeilagen und Printanzeigen mit QR-Code zum App-Download

Erinnere deine Kund:innen an deine App, indem du beim Versand einer Bestellung einen Flyer in das Paket legst. Mit diesem Flyer können deine Kund:innen die App bequem über einen QR-Code herunterladen. Schaffe einen zusätzlichen Anreiz und kombiniere den Code beispielsweise mit einem Gutschein – das kann bei der Bewerbung eine große Wirkung zeigen.

3. Pressearbeit: Informationen zu Entwickler:innen, Nutzung und Co. anbieten

Hierzu kann man eine PR-Agentur engagieren. Für Unternehmen mit einem geringeren Budget gibt es die Alternative, gezielt nach relevanten Online-Zeitschriften und Blogs zum Thema der App zu suchen. Eine gezielte Anfrage mit eigenen Presseartikeln kann bereits sehr hilfreich sein, um auf die App aufmerksam zu machen.

4. Events und Awards

Eine weitere Möglichkeit sind Events und zum Beispiel die Einreichung bei Awards. Dies bringt öffentliche Aufmerksamkeit und Reichweite. Auf diesem Weg gelingt es dir auch, deine App einer breiten Zielgruppe vorzustellen.

5. Einbindung und Verlinkung auf der eigenen Website

Eine weitere Option, um Apps zu bewerben, ist natürlich die eigene Website. Wichtig ist, dass die App-Werbung dort platziert ist, wo sie gut ersichtlich ist:

  • Hauptmenü
  • Seitenleiste
  • Header
  • Footer
  • Webseitentext und Blogartikeln
  • Kontaktseite
  • Social-Media-Icons

6. Unterseite und Landingpage auf der eigenen Website

Auf einer sogenannten Landingpage kannst du die Vorteile deiner App in einer detaillierten App-Beschreibung hervorheben, den Anmeldeprozess sowie den Nutzen genau schildern und Besucher:innen zum Download auffordern. Ebenso kannst du In-App-Aktionen direkt kommunizieren und so zusätzliche Download-Anreize schaffen.

Nutze die Chance und verbreite den Link deiner Landingpage über möglichst viele Kanäle. Mit direkten Weiterleitungen auf den Play Store von Google (Android) beziehungsweise auf den App Store von Apple (iOS) gestaltest du die Download-Hürde so klein wie möglich.

Achte darauf, dass deine Landingpage sofort verständlich ist, den Mehrwert klar kommuniziert und einen eindeutigen Call-to-Action enthält.

7. Bezahlte Werbeanzeigen (Paid Ads)

Auch auf externen Seiten solltest du nach Möglichkeiten der Platzierung deiner App suchen. Das muss nicht teuer sein: Viele Blogs oder kleinere Portale verkaufen Advertorials oder veröffentlichen thematisch passende Gastbeiträge. So zeigst du deine App einer großen Zielgruppe – und das meist sehr preiswert.

8. Mails & E-Mail-Newsletter-Kampagne

Wer seine App möglichst prominent und ablenkungsfrei präsentieren möchte, kann natürlich auch eine separate E-Mail-Kampagne erstellen. Füge einen Link direkt zum App Store beziehungsweise Google Play Store hinzu. Tipp: Eine einheitliche E-Mail-Signatur aller Mitarbeiter:innen, vor allem von jenen mit viel Kundenkontakt, ist ebenfalls ein hervorragender Platz, um auf deine App aufmerksam zu machen.

Nutze dein bestehendes Newsletter-Tool von hello again für deine aktuellen Newsletter-Abonnent:innen oder für alle Kundenbindungs-Nutzer:innen.

9. Social Media Marketing Tipps für App-Installationen

Weiterempfehlungen per Social Media sorgen ebenfalls für App-Downloads. Bewirb deine App über deine Facebook-Seite oder andere Social-Media-Kanäle. Eventuell werden die Postings von anderen Nutzer:innen geteilt – auf diese Weise steigert sich die Bekanntheit deiner App.

Schalte auch bezahlte Anzeigen bei Facebook, Instagram, LinkedIn und ähnlichen Plattformen, um neue und bestehende Kund:innen von deiner App zu begeistern. Stell dabei zum Beispiel den Nutzen und den Mehrwert deiner App in den Vordergrund.

Sei kreativ, um die Bewerbung möglichst unterhaltsam oder interessant zu verpacken! Rufe deine Community zum Teilen auf und verteile dafür zum Beispiel ein paar kleine „Goodies“.

10. App-Marketing auf Facebook: Mobile App Ads und CTA-Buttons

Facebook bietet sehr effektive Möglichkeiten zur App-Bewerbung:

  • Mobile App Ads: In wenigen Schritten kannst du eine Werbekampagne für deine eigene App einrichten und, wie bei klassischen Facebook-Kampagnen, die genaue Zielgruppe definieren.
  • CTA auf der Facebook-Seite: Definiere einen eigenen Call-to-Action wie „App nutzen“. Dieser führt Kund:innen direkt zum App Store.

11. Empfehlungen und persönliche Werbung

In erster Linie solltest du deine persönlichen Kontakte nutzen und Freund:innen sowie Bekannte auf die App aufmerksam machen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: vom Hinweis an den E-Mail-Verteiler bis hin zur Einladung im Freundeskreis. Eine kleine, effektive Methode, die leider oft vergessen wird, ist die Erwähnung der App in der E-Mail-Signatur.

Persönliche Empfehlungen zählen zu den wirkungsvollsten und günstigsten Marketing-Instrumenten überhaupt – nutze sie gezielt für deine App.

12. App-Reviews, Promotion und Nutzer:innen-Einbindung

Hat deine App bereits viele positive Bewertungen, dann nutze das aus. Animiere deine Kund:innen beispielsweise nach einem Kauf zur Bewertung deiner App, indem du dies mit einem Gutschein belohnst. Äußerst wichtig ist dabei auch der User-Support und die Reaktion auf nicht positives Feedback.

Die Beantwortung von Anfragen sollte immer möglichst zeitnah geschehen und vor allem hilfreich sein: Das heißt, wirklich auf die Fragen und Probleme der Nutzer:innen einzugehen, keine Standardantworten zu liefern und vor allem eine Lösung anzubieten.

13. App Store Optimization (ASO)

Die Suche im Store ist bereits die zweitbeliebteste Methode, um Apps zu finden. Ein Großteil der Nutzer:innen geht so vor – gute Gründe also, den eigenen Store-Eintrag zu optimieren.

Diese Stellschrauben sind dafür besonders wichtig:

  • Name der App: Bereits im Namen sollte das Wort enthalten sein, nach dem gesucht werden könnte – ein To-Do-Programm kann zum Beispiel „To-Do Maximizer“ heißen.
  • Beschreibung: Sie sollte nicht nur aus ein oder zwei Zeilen bestehen, sondern zusätzlich zu ansprechenden Screenshots auch den Mehrwert der App erklären.
  • Screenshots: Sie können ausschlaggebend für einen Download sein. Beantworte die wichtigsten Fragen deiner Kund:innen und gib einen groben Einblick in die App.
  • Bewertungen: Wichtig ist nicht nur, auf Bewertungen einzugehen, sondern auch eine ausreichende Anzahl an Kundenbewertungen zu sammeln, damit sie wirklich zur Orientierung dienen können.
  • Keywords: Wie bei jeder Suchmaschine können passende Keywords ausschlaggebend sein, um in der internen Suche der Stores gefunden zu werden.

Hast du eine App von hello again, musst du dich darum übrigens nicht kümmern – das übernehmen wir gleich mit!

14. YouTube Video Marketing

Hast du eine interessante App? Dann macht es Sinn, ein kurzes Video zu erstellen, das die Funktion und den Mehrwert einfach und auf spannende Weise erklärt. Das Video kannst du auf der Startseite deiner Website nutzen, um einen einfachen Einstieg zu bieten. Es kann außerdem ein weiterer Ansatzpunkt sein, um deine App zu bewerben.

Ein kurzes, selbst gedrehtes Erklärvideo reicht dabei oft schon aus – Einzigartigkeit ist hier der Erfolgsfaktor.

Fazit: App-Marketing ist ein Marathon

Ob am POS, auf der eigenen Website, in Social Media oder im App Store selbst: Erfolgreiches App-Marketing lebt von der Kombination vieler kleiner Maßnahmen über Owned, Earned und Paid Media hinweg. Wer regelmäßig dranbleibt und seine App aktiv bewirbt, gewinnt langfristig mehr aktive Nutzer:innen. Mehr Grundlagen dazu findest du in unserem Beitrag hello again Loyalty App: Die 6 häufigsten Fragen.

FAQ: Häufige Fragen zum App-Marketing

Warum reicht die App-Erstellung allein nicht aus?

Auch die beste App bleibt ohne aktive Bewerbung unentdeckt. Erst durch gezieltes Marketing über POS, Website, Social Media und Store-Optimierung erfahren potenzielle Nutzer:innen überhaupt von ihrer Existenz und laden sie herunter.

Was ist App Store Optimization (ASO)?

ASO bezeichnet die Optimierung von App-Name, Beschreibung, Screenshots, Bewertungen und Keywords im App Store und Google Play Store. Ziel ist es, in der internen Suche der Stores besser gefunden zu werden und mehr organische Downloads zu erzielen.

Wie kann ich meine App über Social Media bewerben?

Nutze eigene Postings, Mobile App Ads und einen klaren Call-to-Action wie „App nutzen“ auf deiner Facebook-Seite. Auch bezahlte Anzeigen auf Instagram oder LinkedIn helfen dabei, neue und bestehende Kund:innen für deine App zu begeistern.

Welche Rolle spielt der Point-of-Sale (POS) bei der App-Bewerbung?

Der POS ist oft der erste Kontaktpunkt mit deinen Kund:innen. Aufsteller, Flyer, Treuekarten oder Gutscheincodes direkt am Verkaufspunkt lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf deine App und motivieren zum Download.

Wie wichtig sind App-Bewertungen für den Erfolg einer App?

Sehr wichtig: Positive Bewertungen schaffen Vertrauen bei neuen Nutzer:innen und wirken sich direkt auf die Downloadzahlen aus. Ein kleiner Anreiz wie ein Gutschein nach dem Kauf kann Kund:innen motivieren, eine Bewertung abzugeben.

Wie kann ich Empfehlungsmarketing für meine App nutzen?

Nutze deine persönlichen Kontakte und die deiner Mitarbeiter:innen: vom Hinweis in der E-Mail-Signatur bis zur persönlichen Empfehlung im Freundeskreis. Persönliche Empfehlungen gehören zu den wirkungsvollsten und günstigsten Marketing-Instrumenten überhaupt.

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