Bäckereien sind heute in einer besonderen Situation: Einerseits genießen sie eine hohe Wertschätzung für ihr Handwerk, regionale Zutaten und Tradition. Andererseits trifft der Betrieb jeden Tag auf moderne Erwartungen: Kund:innen möchten schnell Entscheidungen treffen, online sehen, was es gibt, Wartezeiten vermeiden, Treuevorteile nutzen und dabei das Gefühl haben, lokal zu unterstützen.
Viele Bäckereibetriebe merken, dass klassische Werbung diesen Spagat nicht mehr schafft. Eine Anzeige oder ein Rabattflyer erklärt weder das Handwerk noch löst er strukturelle Herausforderungen wie Warteschlangen, Personalmangel oder sinkende Besuchsfrequenzen. Genau deshalb geht moderne „Werbung“ heute weit über Kommunikation hinaus: Sie wird zur Kombination aus Sichtbarkeit, Service und digitaler Kundenbindung.
Eine zentrale Rolle spielt dabei zunehmend eine eigene App, die Vorbestellungen, Treueprogramme, Kommunikation und Kundenprofile vereint. Nicht als technisches „Extra“, sondern als digitales Gegenstück zur Theke – immer dann da, wenn Kund:innen eine Entscheidung treffen.

Kund:innen treffen ihre Entscheidungen oft schon im Kopf oder digital, bevor sie in den Laden gehen.
Sichtbarkeit entsteht heutzutage über Google und über Inhalte, die Handwerk erklären und Vertrauen schaffen.
Digitale Prozesse wie Vorbestellungen entlasten das Personal und erhöhen die Durchlaufgeschwindigkeit.
Eine moderne Kundenkarte in Form einer App fördert Stammkundschaft, liefert Daten und schafft planbare Umsätze.
Eine eigene White-Label-App verbindet all diese Elemente und macht sie für den Betrieb einfach nutzbar.


Der erste Kundenkontakt passiert selten in der Auslage. Er passiert auf dem Smartphone. Menschen, die „Bäckerei in der Nähe“ eingeben, entscheiden innerhalb weniger Sekunden, wohin sie gehen. Sie vergleichen Öffnungszeiten, Bilder und Bewertungen.
Deshalb ist das Google-Unternehmensprofil heute wichtiger als jede analoge Werbefläche. Es ersetzt nicht den persönlichen Kontakt, aber es eröffnet ihn. Gute Fotos, aktuelle Öffnungszeiten, ein Blick hinter die Kulissen und regelmäßige Aktualisierungen sorgen dafür, dass Kund:innen Vertrauen fassen, bevor sie den Laden betreten.
Viele Bäckereien erweitern diese digitale Präsenz inzwischen durch eine mobile App, die direkt mit den Informationen verknüpft ist. Kund:innen sehen nicht nur, dass eine Bäckerei geöffnet hat, sondern können auch gleich Stempel sammeln, Informationen abrufen oder bestellen. Das schafft Verlässlichkeit – etwas, das viele Menschen heute aktiv suchen.

Einer der größten strukturellen Engpässe in Bäckereien sind Stoßzeiten. Morgens treffen Berufspendler:innen, Familien und Schüler:innen gleichzeitig ein. Viele Bäckereien müssen in kurzer Zeit große Mengen bedienen, ohne zusätzliches Personal aufstocken zu können.
Der wirkungsvollste Hebel, den die Branche in den letzten Jahren entdeckt hat, sind digitale Vorbestellsysteme oder auch sogenannte Click & Collect Systeme. Sie verschieben einen Teil der Komplexität von der Theke in eine ruhigere Phase des Tages: Das Team packt Bestellungen vor, Kund:innen holen sie nur noch ab. Dadurch entsteht eine neue Form der Effizienz:
Die Kundenfrequenz steigt, ohne dass die Schlangen länger werden.
Die Mitarbeiter:innen können bestehende Kunden besser beraten.
Die Produktion wird berechenbarer, weil Bestellmengen früh sichtbar werden.
Der Umsatz pro Stunde steigt deutlich.
In einem gut gestalteten Online-System funktioniert dieser Prozess nahtlos: Kund:innen wählen ihre Produkte, bezahlen digital und wählen einen Abholzeitpunkt. Die Software übergibt die Bestellung direkt an die Bäckerei – ohne manuelle Zwischenschritte. Das Ergebnis ist ein spürbar ruhigerer Tagesablauf.
Während Vorbestellungen vor allem die Abläufe verbessern, sorgt die Kundenkarte für die emotionale Bindung. Doch klassische Stempelkarten lösen kaum noch echte Wirkung aus – sie gehen verloren, werden vergessen oder motivieren wenig.
Eine digitale Kundenkarte bzw. ein digitaler Stempelpass funktioniert völlig anders, weil er zwei Dinge gleichzeitig erreicht:
Kund:innen erleben Wertschätzung und Belohnung, ohne etwas zusätzliches in der Tasche tragen zu müssen, denn das Handy ist sowieso immer dabei.
Bäckereien erhalten präzise Daten über ihre Kundschaft, die bisher unsichtbar blieben: Was wird gekauft? Wie oft? Zu welchen Zeiten?

Dadurch entsteht ein effizienter Kreislauf in der Kundenbindung:
Kund:innen fühlen sich wertgeschätzt und werden schneller zu Stammgästen.
Die Bäckerei kann ihnen präzise, persönliche Vorteile ausspielen.
Wiederkehrende Besuche steigen.
Boni und Aktionen lassen sich gezielt steuern, statt überall Rabatte zu verteilen.
Eine eigene Loyalty-App, zum Beispiel von hello again, bildet diese Mechanismen auf einfache und übersichtliche Weise ab. Die Kund:innen sehen nur ihre Punkte, Vorteile oder ihr Guthaben. Die Bäckerei sieht dafür Muster, Wünsche und Verhaltensweise ihrer Kundschaft, die früher für sie verborgen waren.


Kund:innen reagieren heute sehr sensibel auf klassische Werbung. Was dagegen hervorragend funktioniert, sind kontextbezogene Hinweise, die nützlich und persönlich wirken, z. B.:
Eine Nachricht, wenn ein neues Brot frisch in die Ladentheke kommt.
Ein kurzer Hinweis im Winter, dass es einen Gratiskaffee oder Tee für App-Nutzer:innen gibt.
Ein Geburtstagsgruß, der automatisch einen Gutschein als kleines Dankeschön enthält.
Solche Impulse treffen Menschen in Situationen, in denen kleine Gesten besonders positiv wahrgenommen werden. Sie wirken freundlich, unaufdringlich und sie bringen Kund:innen zurück, die sonst vielleicht vorbeigefahren wären.
Eine App ist also der direkte Draht zu deinen Kund:innen, weil Push-Nachrichten direkt sichtbar sind, ohne im E-Mail-Postfach zu verschwinden. Gleichzeitig lassen sich die Botschaften präzise steuern, sodass nicht alle Kund:innen dieselben Aktionen bekommen, sondern nur diejenigen, für die sie relevant sind.

1) Mehr Stammkundschaft durch digitale Treueprogramme
Digitale Stempel, Punkte und Bonuslevel motivieren zu häufigeren Besuchen und das ganz ohne Papierkram.
2) Direkter Draht zur Kundschaft statt teurer Werbung
Push-Nachrichten erreichen Stammkund:innen sofort – ideal für Tagesangebote, Aktionen oder frische Ware aus dem Ofen.
3) Gamification, die Lust auf den nächsten Besuch macht
Rubbellose, Glücksräder oder Challenges in der App schaffen spielerische Anreize, steigern das Engagement und machen Aktionen „erlebbar“.
4) Professionelles Datenmanagement statt Bauchgefühl
Eine eigene App zeigt, was Kund:innen wirklich kaufen: Produkte, Frequenzen, Filialen. Diese Daten ermöglichen gezielte Aktionen, Sortimentsoptimierung und messbar bessere Entscheidungen – ohne komplexe Systeme.
Viele Bäckereien unterschätzen, wie wertvoll ihr Handwerk visuell ist. Das Formen von Teig, das Einschneiden von Brot, das Glasieren von Gebäck – das alles wird auf Social Media gerne gesehen und geteilt.
Für Bäckereien lohnt es sich, regelmäßig kleine Momente festzuhalten:
das Aufbrechen einer knusprigen Kruste,
ein Blick in die Backstube,
das Team beim Arbeiten,
saisonale Produkte im Entstehen.
Diese Inhalte erzeugen Nähe und machen sichtbar, wofür Bäckereien stehen: echtes Können und tägliche Hingabe. In Kombination mit einer App entsteht ein idealer Kreislauf: Social Media weckt Interesse, die App fördert Treue.

Wenn man alle Herausforderungen moderner Bäckereien zusammenzählt – steigende Kosten, weniger Zeit, verändertes Kaufverhalten –,wird schnell klar, dass eine App nicht einfach ein „Bonus-Feature“ ist. Sie bündelt ganz konkrete und zentrale Aufgaben des Alltags:
Kundenkarten
Vorbestellungen
Payment
Push-Kommunikation
Coupons
Produktinfos
Filialübersicht
Aktionen und Kampagnen
Gamification-Elemente
und vieles mehr
So entsteht ein System, das nicht wie Werbung wirkt, sondern wie eine sinnvolle Ergänzung des Angebots. Der Kern des Handwerks bleibt unverändert, aber die Art, wie Kund:innen damit interagieren, verbessert sich deutlich. Für viele Bäckereien ist das der Moment, in dem digitale Werkzeuge zur Entlastung werden. Und genau darin liegt ihre Kraft.

Moderne Bäckereien gewinnen, wenn Handwerk und digitale Nähe zusammenarbeiten. Das heißt: Werbung für Bäckereien bedeutet in 2026 vor allem, Kund:innen die Entscheidung leichter zu machen: Wo gibt es das beste, frischeste, vertrauenswürdigste Angebot und wie komme ich schnell und unkompliziert da ran?
Eine saubere Google-Präsenz sorgt dafür, dass Kund:innen dich finden.
Eine authentische Social-Media-Darstellung zeigt, warum du einzigartig bist.
Digitale Prozesse wie Click & Collect erleichtern den Alltag.
Eine Kundenkarte fördert Wiederkehr, aber eine App bündelt alles in einer Lösung, die deinen Betrieb modern, professionell und nahbar macht.
Es ist nicht der Wechsel vom Handwerk zur Digitalisierung, sondern die Verbindung beider Welten, die eine Bäckerei für die Zukunft stark macht.
Kund:innen kaufen heute spontaner und vergleichen stärker als früher. Gerade in Regionen mit vielen Alternativen – ob Wien, München oder kleinere Gemeinden – bleiben Betriebe nur im Alltag präsent, wenn sie ihre Stammkundschaft aktiv einbinden. Gute Kundenbindung sorgt dafür, dass Kund:innen nicht nur wegen des Standorts kommen, sondern weil es sich „lohnt“, regelmäßig zurückzukehren. Das stabilisiert Umsätze, selbst wenn weniger Laufkundschaft vorbeikommt.
Eine digitale Kundenkarte geht nicht verloren, wird konsequent genutzt und zeigt Kund:innen jederzeit ihre Vorteile. Für die Bäckerei bedeutet das: verlässliche Wiederkehr, höhere Durchschnittsbonwerte und klare Daten darüber, welche Produkte beliebt sind. Außerdem lassen sich personalisierte Belohnungen vergeben – ein großer Unterschied zur anonymen Papierkarte.
Eine App verbindet alle bindungsstarken Elemente an einem Ort: Treuepunkte, Vorbestellung, Prepaid-Guthaben, Produktinfos und direkte Kommunikation. Kund:innen spüren echten Mehrwert, weil sie schneller, bequemer und belohnter einkaufen können. Für den Betrieb entsteht ein zentraler, digitaler Kontaktpunkt, der die Beziehung zur Kundschaft im Alltag verankert – weit über reine Werbung hinaus.
Spielerische Elemente wie digitale Rubbellose, Glücksrad oder Level-Systeme machen den Besuch nicht nur belohnend, sondern emotional ansprechend. Kund:innen haben Freude an kleinen Herausforderungen und Überraschungen – genau das führt zu häufigeren Besuchen. Besonders in einer App lässt sich Gamification automatisiert und saisonal steuern, ohne zusätzlichen Aufwand im Betrieb.
Daten zeigen, welche Kundengruppen oft kommen, welche Produkte beliebt sind und wer länger nicht da war. Ohne Daten ist Kundenbindung reines Bauchgefühl. Mit Daten kann eine Bäckerei gezielt reagieren – etwa ein persönliches Angebot schicken, neue Produkte testen oder schlafende Kund:innen zurückholen. Eine App liefert diese Informationen automatisch und übersichtlich, ohne dass der Betrieb zusätzliche Systeme pflegen muss.

Kundenbindung gehört zum Friseurhandwerk wie Schere und Kamm. Im Interview verrät Petra Grill von KLIPP Frisör, wie Österreichs größter Friseurdienstleister Kund:innen auch digital begeistert und was andere Salons davon lernen können.