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29.04.2026 - Pressemeldung

Outfit gekauft, Herz gewonnen: Was Modehandel-Kund:innen von digitaler Kundenbindung wirklich erwarten

Branchenreport von hello again zeigt: Kund:innen mit Bonusprogramm geben 29 Prozent mehr aus und wechseln die Straßenseite für ihr Lieblingsgeschäft

Linz, 29. April 2026 – Steigende Online-Konkurrenz, schwankende Frequenzen in den Innenstädten und eine Kundschaft mit wachsenden Ansprüchen: Der Modehandel steht unter Druck. Wie Modehäuser und Boutiquen gegensteuern können, zeigt der neue Branchenreport von hello again, für den gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut marketagent über 2.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Erwartungen rund um Kundenbindungsprogramme im Modehandel befragt wurden.

Wer belohnt, gewinnt – und zwar messbar

Mehr als die Hälfte der Menschen im DACH-Raum (52 Prozent) steht Bonusprogrammen im Modehandel positiv gegenüber. Wer ein solches Programm nutzt, kommt häufiger in den Store und gibt im Schnitt 29 Prozent mehr aus. Obendrauf: 50 Prozent der Nutzer:innen finden ihr Lieblingsgeschäft seit der Teilnahme sympathischer. Kundenbindung wirkt also nicht nur auf den Umsatz, sondern auch auf das Image.

Das zeigt sich auch im Wettbewerbsverhalten: 68 Prozent nehmen einen Umweg in Kauf, um gezielt bei einem Modehaus mit Bonusprogramm einzukaufen, 66 Prozent meiden aktiv Anbieter ohne vergleichbares Angebot.

Sofortige Belohnungen als starker Anker

Im Modehandel gilt: Je schneller Kund:innen einen Vorteil spüren, desto stärker die Bindung. 89 Prozent der Programmnutzer:innen legen großen Wert auf rasch einlösbare Vorteile, und auch 82 Prozent derjenigen, die bislang kein Programm nutzen, teilen diese Erwartung. Das bedeutet nicht, dass längere Ansparphasen keine Rolle spielen – im Gegenteil: Sie motivieren zum Wiederkommen, sollten aber durch sofort spürbare Vorteile ergänzt werden. Beim konkreten Inhalt sind die Wünsche eindeutig: 83 Prozent erwarten vor allem Preis- und Rabattvorteile, etwa günstigere Preise auf bestimmte Produkte oder klassische Aktionen wie 1+1 gratis.

Die Plastikkarte hat ausgedient

Der Wandel hin zu digitalen Lösungen ist im Modehandel keine Zukunftsvision mehr, er ist längst Realität. 74 Prozent der Befragten bevorzugen digitale Bonusprogramme gegenüber physischen Varianten. Unter aktiven Nutzer:innen sind es sogar 81 Prozent, die sofort auf eine App umsteigen würden. Die Hürde dafür ist denkbar niedrig: Für 94 Prozent ist einfache Bedienung das entscheidende Kriterium.

Beim bevorzugten Kommunikationskanal liegt die eigene App des Modegeschäfts mit 39 Prozent klar vorne, noch vor dem E-Mail-Newsletter (35 Prozent). Wer seinen Kund:innen keinen digitalen Touchpoint bietet, verpasst den direktesten Draht zu ihnen.

Persönlich und spielerisch: Was wirklich begeistert

Pauschale Angebote reichen nicht mehr. 68 Prozent der Nutzer:innen erwarten Inhalte, die auf ihre persönlichen Vorlieben zugeschnitten sind. Wer nur Massenmails verschickt, riskiert Unzufriedenheit. Gleichzeitig zeigt der Modehandel eine wachsende Affinität zu spielerischen Elementen: 49 Prozent der Nutzer:innen würden gerne eine App nutzen, die Gamification integriert, um Belohnungen freizuschalten.

„Mode ist emotional und genau das macht sie so spannend für digitale Kundenbindung", sagt Franz Tretter, Gründer und CEO von hello again. „Unsere Daten zeigen: Wer seine Kund:innen mit relevanten Angeboten, sofortigen Vorteilen und einem Quäntchen Spielfreude begleitet, macht aus dem einmaligen Impulskauf eine echte Markenloyalität."

Über den Branchenreport Modehandel

Für den Branchenreport Modehandel hat hello again im Dezember 2025 gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut marketagent über 2.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

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